Was YouTuber sind. Und was nicht.
Die endgültige Ankunft von Online-Video in der deutschen Politik offenbart auch hierzulande Defizite beim sachverständigen Umgang mit Online-Video. Rezo ranted. Viel Rauch, wenig Feuer. Alle schreien. Niemand denkt?

Wie sehr die weite, tiefe, breite Welt der Online-Videos für die meisten Menschen immer noch Neuland ist, zeigt sich am jüngsten Meta-Aufreger der deutschen Polit- und Medienlandschaft: Ein End-Zwanziger, Künstlername Rezo ja lol ey, kurz: Rezo, verbreitet Mitte Mai 2019 über seinen gleichnamigen YouTube-Kanal in drastischen Worten seine Meinung zum aktuellen Stand der deutschen Partei-Politik, allem voran die der CDU. Ein allgemeines darauf hin unvermeidlich einsetzendes Medien- und Meinungsrauschen offenbart vor allem: Mehr Sachwissen zum Thema Online-Video ist dringend von Nöten. Zwecks eines künftig reflektierteren Umgangs mit dem Medium. Die Zukunft beginnt jetzt. Mit dem kleinen 1x1.

YouTuber, auch Vlogger (von: Video-Blogger), sind das in der Regel auf der YouTube-Platform manifestierte Erbe aus 40 Jahren Privatfernsehen und dem wortgewandten Prahl-Gehabe der Rap- und HipHop-Kultur. In der Regel kamen deutsche YouTuber außerhalb ihrer Fanzirkel mal ins Gespräch, wenn es wieder ein besonders schmales Guckt-Alle-Her-Ich-Habe-Mich-Komplett-Selbst-Geschminkt-Filmchen nach draußen spülte. Oder wenn die ansonsten per Video ausgefochtenen Bursttrommeleien der YouTuber-Jungs mal in eine Fußgängerzonen überschwappte. YouTuber-Videos? Konnte man bislang konsumieren. Musste man nicht. YouTuber gar als politische Macht? Das war aus deutscher Sicht für den Mainstream dann doch eher was aus Übersee. Oder? Gewiss, ein unter dem Pseudonym Le Floid seine Videos produzierender jüngerer Mann hat 2015 mal Angela Merkel interviewt. Ansonsten war da aber nicht viel mehr.
Nun, seit ein paar Tagen liegen die Dinge anders. Was politisches Social Media angeht dürfen wir in Deutschland von nun an von einer Zeit vor und einer Zeit nach Rezo reden.
Was aber auch für das gesamte Genre und seine Player das endgültige offizielle Ende des Welpenschutzes bedeutet. DSGVO und Urheberrechts-Novelle waren da wohl nur der Anfang. Mit dem Einstieg ins Politik machen wollen werden sich die YouTuber auch an mehr Fragen zu ihren tatsächlichen Reichweiten und Finanzierungen gewöhnen müssen. Was gut ist. Denn bislang träumen sich zumindest vor den Kulissen recht viele MacherInnen, BerichterstatterInnen und KonsumentInnen bisweilen all zu rosige Geschichten darüber zusammen was hinter den Kulissen tatsächlich passiert.
Am schlimmsten ist die Sache mit den Fehleinschätzungen eigentlich immer dann, wenn es zur quantitative Beschreibungen dessen kommt, was auf YouTube so von statten geht. Das Elend passiert aller Orten. In Presse und Medien. In den sozialen Netzwerken. In Gesprächen. “Das Video wurde geklickt” ist zum Beispiel so eine im Zusammenhang mit dem Rezo-Video häufig gebrauchte Sprach-Hülle. Pauschal wird analog dazu auch gerne gleich mal behauptet “das Video von Rezo wurde x mal gesehen”. Wobei für x dann die jeweilige aktuelle Zahl der von YouTube unter dem Video genannten Anzahl von Video-Aufrufen (YouTube-Views) steht. Steht dort also beispielsweise 6 Millionen gehen den Kommentatoren sozusagen automatisch davon aus das 6 Millionen Menschen den Inhalt des gesamten Videos gesehen haben. Zum Beispiel basierend auf der Feststellung das das Video ja “geklickt” wurde. “Werch ein Illtum.” In den für mich schrägsten Momenten versteigern sich Menschen — offenbar von sich auf andere schließend — gar in noch höher greifende Aussagen im Stile von “Wie toll — x Menschen haben sich das ganze Video angesehen” (wobei für x dann wieder … — siehe oben). So entstehen gleich mehrfach fragwürdige Aussagen. Zum einen deuten eigentlich alle aktuellen Erhebungen über Medien-Nutzungsverhalten insbesondere bei jungen Menschen darauf hin, dass im allgemeinen die Aufmerksamkeits-Spanne immer weiter sinkt. Warum sollte es nun also gerade bei einem YouTube-Video, das über eine Stunde vollgepackt mit politischen Infos daherkommt, schlagartig eine Trendwende geben? Ja, möglich. Aber eben doch eher unwahrscheinlich.
Und dann ist da der Umstand das nach allem was derzeit bekannt ist der Aufruf-Zähler von YouTube keinen Unterschied macht ob jemand ein bestimmtes Video mehrfach ansieht.
Zum anderen gibt es keine verlässlichen externen Datenquellen, wonach man überhaupt sicher davon ausgehen könnte, das auf YouTube die Anzahl von x Video-Aufrufen bedeutet das der Inhalt des Videos auch tatsächlich x mal nennenswert, geschweige denn komplett angesehen wurde.



Fakt ist: Die schöne, solide Quoten- und Statistik Welt wie wir sie gerade in Deutschland aus der Fernsehen-Branche oder aus der alten Welt der Print-Medien (IVW) kennen, mit solide erhobenen Nutzer-Zahlen, welche brauchbare Aussagen über den Medienkonsum zulassen existiert in der zentralistischen Welt der großen Online-Video-Plattformen bislang nicht in der bekannten Solidität. (namentlich geht es hier vor allem eben um YouTube oder um Facebook). Das macht die beiden Platformen nicht minder interessant. Es solle nur bei der Beurteilung von Inhalten nicht außer acht bleiben.
Überhaupt ist die nüchterne, durch belegbare Daten getriebene Beurteilung von Erfolg oder Nicht-Erfolg eines Online-Videos gerade auf YouTube eher eine Wissenschaft für sich den Stoff für eine leichtfertige, kurz mal eben verfasste Beurteilung. Richtig brauchbare Ergebnisse lassen sich nur durch Zusammentragen vieler Faktoren schaffen. Wer sich durch eine Vielzahl von erklärenden Web-Pages müht kommt am Ende vor allem zu einer Erkenntnis: Das Thema ist eines für Fachleute. Selbst das lesen einer Kurzübersicht zur Sache ist eher nichts für ungeübte. Und YouTube hat diese Verschleierungs-Taktik der Bewertungs-Maßstäbe perfektioniert; nicht zuletzt sicherlich auch um die hauseigenen Algorithmen zu schützen. Immerhin lebt das Unternehmen letztlich davon Werbung zu verkaufen.
YouTube, bzw. der die YouTube-Platform betreibende US-Amerikanische Konzern Alphabet, am besten bekannt für seine Online-Suchmaschine Google, gibt wirklich detailierte Nutzer-Daten überhaupt nicht gern heraus. YouTube gibt dem folgend standardmäßig auch generell nur sehr wenig wirklich konkrete Information darüber heraus was es genau heißt, wenn ein Video x Aufrufe hat. Wenn Daten zugänglich werden, dann noch am ehesten über die lediglich den jeweiligen YouTube-Kanal-Betreiber einsehbaren Nutzer-Statistiken. Sprich: Nur Rezo und sein Team dürften aktuell selbst zumindest einigermaßen wissen wer und wie das “Zerstörungs-Video” tatsächlich angesehen wurde. Einigermaßen. Wer diese Backend-Daten nicht kennt und trotzdem Aussagen trifft, der äußert letztlich Vermutungen.



Aber: Auch am Backend dient das Datenangebot, welches YouTube zur Verfügung stellt, vor allem dazu, die betriebswirtschaftlichen Aspekte des jeweiligen Video-Kanals für Kanal-Mit-Inhalt-Befüller und für YouTube selbst zu optimieren. Dazu hier weiter in die Details zu gehen würde jeden Blog-Post sprengen. Ebenso lassen ich hier bewusst den gesamten Themankomplex außen vor inwieweit YouTube welche Videos innerhalb der Platform-Sichtbarkeit direkt bevorzugt (“pushed”) und welche Videos einem rein organischen, also nutzergetriebenen Wachstumtum unterliegen. Aber wer sich mit der Materie näher befasst findet immer wieder die Zahlenangabe “30 Sekunden” als Anhaltspunkt dafür, ab wann ein YouTube-Video-Aufruf von den Robotern der Platform als “Aufruf” ( = “View”) gewertet und im Zähler eingetragen wird.
Um das damit nochmal klar zu sagen: Unter Umständen sind einige der x Millionen Aufrufe, welche YouTube nun beispielsweise dem “Zerstörungs”-Video von Rezo zuordnet recht kurze Anspieler gewesen oder das Video wurde nach einiger Zeit vom Betrachter abgebrochen.
All dies zusammen heißt also: Es gibt keinerlei Anhaltspunkt dafür das x Aufrufe auch tatsächlich bedeuten das x Menschen sich wirklich das ganze Video angeschaut haben.
Das wäre nun alles für Leute die nicht ihr Geld auf YouTube verdienen gar nicht mal so sehr relevant, ginge es bei YouTube Videos weiterhin ausschließlich um Unterhaltungs-Inhalte. Selbst in der Funktion als externe Video-Datenbank für Inhalte die kleine und große und selbst super große Nischen bedienen oder Content-Marketingzwecken dienen könnte man mit dem bestehenden Datenangebot gut leben. Entwickeln sich YouTuber aber in der Zukunft weiterhin zu Stimmen die massiv an der politischen Willensbildung teilnehmen wollen, bekommen YouTube-Aufruf-Zahlen und allen anderen Statistik-Auswertungen eine viel größere Relevanz. Vor allem auch, weil ihre Botschaften nun auch zur Munition in der Auseinandersetzung mit jeweiligen politischen Gegner werden.
Mehr Transparenz sowohl auf Seiten der YouTuber als auch auf Seiten von Google sollte hier besser gestern als morgen angeboten werden. Immerhin geht es um Debatten über die Zukunft unserer Gesellschaft. Mehr Transparenz sollte hier helfen können Missverständnisse zu vermeiden und die Dinge unabhängig von Ideologien so klar darzustellen wie nur möglich.
Wobei hier sicherlich auch das System an sich sein übriges dazu beitragen wird. Sollten YouTube und die YouTuber immer politischer werden, wird es für Google gelten das gesamte Anzeigen-Management der Platform zu überdenken. Werbung zu harmlosen Schmink-Videos ist eine Sache. Werbung zu politischen Inhalten eine andere. Schon heute ist Rezo ja nicht der einzige politisch aktive YouTuber. Auch drastisch radikale Gruppierungen jeder politischen Denkart haben die Platform längst für sich entdeckt und eifern den etablierten YouTube-Stars auf ihre Art nun eifrig nach. Auf das Verlinken von Beispiele verzichten ich aus Gründen … Wer suchet der findet. Aber, obacht, toxisch: Nicht überall ist das blose ablehnen einer großen Volkspartei die zentrale Botschaft der gebotenen “Show”.
Rezo ist in der Welt von YouTube- und Social-Media-Video im deutschsprachigen Bereich keine kleine Nummer. Sein sogenannter YouTube-Haupt-Kanal hat über ca. 1,6 Mio, sein sogenannter Zweit-Kanal hat über ca. 800tsd Abonnenten. In der Regel zählen all seine Videos stets Abrufe im oberen 6stelligen Bereich, manchmal auch im unteren bis mittleren 7stelligen (was auch immer die Zahl dann genau bedeutet). Es hat für den Video-Blogger viel Arbeit gemacht bis er soweit war mit eigenen Inhalten heute soviel regelmäßige Aufmerksamkeit zu erzielen. Perspektivisch muß man zu den Zahlen aber auch sagen das beispielsweise der Original-Post des Videos von Adeles Song “Hello” inzwischen ca. 2,5 Milliarden Aufrufe verzeichnet. (Was zugegebenermaßen bisschen ein Apfel/Birne-Vergleich ist. Aber dennoch zum Gesamtbild darüber beiträgt, was auf YouTube so alles machbar ist bei den Video-Aufrufen.)


Dennoch ist wie dargelegt eher davon auszugehen das Rezos innert nur sechs Kalendertagen deutschlandweit berühmt gewordenes Video “Zerstörung der CDU” bislang de facto nicht einmal das Aufmerksamkeits-Volumen einer durchschnittlichen Tagesschau erreicht hat; anstatt tatsächlich von “knapp x Millionen Menschen gesehen zu werden”, wie es sich viele seit den ersten Tagen der Veröffentlichung als “definitiv” zusammen reimen. (Die Tagesschau hatte in 2018 im Schnitt 9,6 Mio Zuschauer. Pro Tag.) * Ein anderer Aspekt, welcher in der breiten gesellschaftlichen Rezeption von Rezos Werk sowohl auf Fan- also auch auf Kritiker-Seite eigentlich komplett außer acht gelassen wird ist der Fakt das auch Rezo natürlich ein Medien-Profi ist.
Man mag ganz arg laut “Mehr Ausbildung zu mehr Medienmündigkeit” rufen wenn man sich anschaut wie sehr sich die Mehrheit offenbar nur all zu gerne in die Illusion führen lässt hier erzähle ein jüngerer Mann einfach mal so spontan in die Kamera hinein was ihm auf dem Herzen liegt. Leicht amateurhaftes Kamerabild, Wohnzimmer-Athmosphäre bei Beleuchtung und Dekoration, ein paar blaue Haare über die Stirn — das zusammen scheint genug zu sein, damit die Mehrheit der Leute sich ruhigen Gewissens der Idee hingibt hier gäbe es ausschließlich Inhalte vom Mensch nebenan für Menschen nebenan. Auch der Veröffentlichungs-Zeitpunkt für das “CDU-Zerstörungs”-Video ist eigentlich eine strategische Profi-Meisterleistung. Über die aber keiner spricht. Die einen wohl weil es ihnen grade recht ist, viele aber eben auch aus der Illusion heraus hier ginge es um Amateur-Inhalte. Tut es aber nicht.
Das ein Video wie “Zerstörung der CDU” allein für Schnitt und Recherche Wochen an Arbeitszeit schluckt fällt dabei ansonsten ebenso aus der Betrachtung, wie überhaupt die Frage, woher jemand wie Rezo denn die Ressourcen nimmt sowas alles zu stemmen.
Rezo gehört derzeit dem TubeOne-Netzwerk an, welches als Influencer-Netzwerk von STRÖER Media vermarktet wird. In solchen Netzwerken monetarisieren Werbevermarkter die Social Media-Inhalte der von Ihnen vertretenen YouTuber und Instagrammer oder auch Facebooker. Gelder fließen beispielsweise für Product-Endorsements oder über Sponsoring-Verträge. Aber auch Crowdfunding wie beispielsweise über die US-Amerikanische Platform Patreon sind nicht unüblich. Das alles ist OK und gewiss nichts schlimmes. Weil sich professionelle Medien-MacherInnen eben immer irgendwie finanzieren müssen. Und Werbung war bzw. ist dafür eine legitime Einnahmequelle. Das heißt aber eben auch das Rezo natürlich auch ein fester Teil jener Aufmerksamkeits-Ökonomie ist, welche als Geschäftsmodell von Google, YouTube, Facebook, Twitter etc. betrieben wird. Einfach zusammengefasst: Aufmerksamkeit = Geld. Übersetzt auf Online-Videos bedeutet das: Aufrufe = Geld. Und, natürlich: Viele Aufrufe = Mehr Aufmerksamkeit = Mehr Geld. Was nun nochmal an sich erstmal nichts schlimmes per se ist. Sondern einfach nur ein Geschäftsmodell. Das man gut oder weniger gut oder auch komplett schlecht finden kann. Es bedeutet aber eben auch, sozusagen von Natur aus, das Medien-Macher wie Rezo immer eine Tendenz haben werden mit ihren Inhalten (etwas) mehr auf den Putz zu hauen als weniger. Das ist einfach in der DNA des Mediums und der von Ihnen gewählten Inhaltskategorie so angelegt. Kann man Rezos Meinung kaufen? Nein. Hat er die Anzahl seiner Video-Aufrufe im Auge damit die Vermarktung weiterhin funktioniert? Ja. Davon ist auszugehen. Insgesamt eine Summe von Aspekte eines Gesamtbildes, welche ich zu beachten für relevant halte, bevor man nun Rezo ausschließlich Menschenfreundlichkeit und seeliges Wohltätertum dafür unterstellt, daß er sich die Mühe gemacht hat ein einstündiges Politik-Video mit vielen tausend Schnitte zusammenzustellen und mit einer lange Liste von Quellen für seine Aussage zu versehen. (Das letztere Liste eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte bei solider journalistischer Arbeit — angesichts der zunehmend quellenlos arbeitenden Behauptungs-Medien-Dominanz auf YouTube sei jeder Hinweis darauf zumindest für den Moment erstmal geschenkt …)
Letztlich macht die Person Rezo mit jedem YouTube-Video also einfach ihren Influencer-Job. Nicht weniger. Aber auch nicht mehr. Und der Job-Name ist Programm. dict.cc übersetzt Influencer mit Einflussnehmer.
Wie viele Leute davon tatsächlich beeinflusst werden; und wieviele vor allem durch die Berichterstattung über die Berichterstattung beeinflusst werden — man weiß es eben nicht genau. Auch wenn dies so manche derzeit immer wieder gerne anders behaupten. Das einzige was sicher ist: Ein großes Rauschen wurde erzeugt. Aufmerksamkeits-Ökonomie eben. Wer bremst verliert.
Bei Interesse gibt es hier noch einige einführende Links zum großen Themen-Komplex Web-Video, Social-Media-Video und vor allem der Fragen wer dort was und wie tatsächlich sieht oder gesehen oder auch nur gehört hat:
https://www.wyzowl.com/what-counts-as-a-view-on-youtube-facebook-instagram/
Hinweise: Dieser Blogpost kann nicht die komplette, komplexe Welt der Online-Videos oder das Universum der YouTuber in allen Facetten zufriedenstellend beleuchten. Dazu bedürfte es eines Buches. Mir geht es lediglich darum, auf einige Verständnis-Grundlagen hinzuweisen, welche meines Erachtens nach für die Beurteilung von populären Online-Videos im allgemeinen und YouTube-Videos im speziellen relevant sind. In meinen Bildbeispielen habe ich die Namen der dort zitierten Menschen bewusst unkenntlich gemacht. Ich möchte hier keine Statements über politische Meinungen anderer Menschen abgeben oder diskutieren, sondern schlicht Belege für die Beobachtungen liefern, welche mich zu diesem Blogpost motiviert haben. Die jeweiligen Quellen wurden von mir selbst (per Screenshot) angefertigt und sind mir im Original mit Namensnennung bekannt.
Von mir genannte Zahlen bezüglich YouTube-Abrufen oder Channel-Abos sind alle ermittelt mit “Stichtag” 24. Mai 2019. Wenn ich zahlen nenne runde ich eher ab als auf.
*Update vom 28. Mai 2019: Das Video liegt nun heute bei 12,6 Millionen Aufrufen, was auch immer dies bedeuten mag. Das sind für YouTube nach dieser Zeit immer noch beeindruckende Wachstums-Zahlen bezüglich des Interesses. Und ein schönes Beispiel dafür, wie der Mediathek-Charakter der Platform auch zeitnah einen massiven Longtail-Effekt ermöglichen kann. Die geballte Aufmerksamkeit der Medien und die nicht mehr aufhören wollenden Fettnäpfchen-Treter der CDU im Umgang mit dem Video und seinem Echo tun hier die Arbeit der Gratis-PR mit fast maximaler Leistung. Volltreffer.






